Die Highlights meiner Projekte

Soulbrew Coffee

Eine Markenidentität mit Seele; ein handgezeichnetes Logo & realistische Mockups erwecken dieses Indie-Kaffee-Label zum Leben.

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Tattoo Circle Passau

Ein frischer Look für Tattoo Circle Passau mit minimalistischem Interface, Mobile-First-Ansatz & die Kunst der Artists im Mittelpunkt.

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Fokus im Design

Ein Editorial Design, das wirkt. Wie Gestaltung im Sinne der Veränderung unser Gehirn steuert – visuell aufbereitet & psychologisch fundiert.

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Soulbrew Coffee

Projektkontext

Markenidentität mit Seele

Für Soulbrew Coffee durfte ich eine komplette Markenidentität von Null auf Hundert entwickeln. Basierend auf einem kurzen Briefing hatte ich die kreative Freiheit, ein fiktives Indie-Kaffee-Label zu gestalten, das den Spagat zwischen Tradition & modernem Lifestyle meistert. Die Mission: Eine visuelle Sprache zu finden, die nicht einfach nur nach Kaffee aussieht, sondern echte Authentizität ausstrahlt & Kaffeeliebhaber emotional abholt.

Branding & Corporate Identity Logodesign Farben & Typografie Mockup-Design Social Media Assets
Umfang Konzeption, Design, Brand Manual
Zeitraum Wintersemester 2024
Ziel Erstellung einer authentischen visuellen Identität

Story & Werte

Jede starke Marke braucht eine fesselnde Geschichte. Soulbrew ist ein Indie-Label für Menschen, die Kaffee nicht nur trinken, sondern zelebrieren. Um diese Essenz visuell zu übersetzen, habe ich eine Bildsprache entwickelt, die auf drei Säulen steht: Authentizität, Nachhaltigkeit & Individualität.
Besonders wichtig war mir das Logo: Es muss in jedem Format funktionieren. Etwas ganz Besonderes ist das „U“, das so stilisiert wurde, dass es als eigenständiges Stilelement (eine abstrakte Kaffeetasse) funktioniert. Das unterstreicht den handwerklichen Charakter des „Craft Coffee“ & bringt Bewegung in die Marke.

Der "Indie"-Vibe

Inspiration war die Atmosphäre kleiner, unabhängiger Cafés, in denen Zeit keine Rolle spielt. Weg vom sterilen Corporate-Look, hin zu warmen Erdtönen, unperfekten Linien & Texturen, die man anfassen möchte. Die Marke spricht gezielt eine junge Zielgruppe (18-25 Jahre) an, die Wert auf Charakter statt Massenware legt.

Vom Briefing zur Brand Identity

Designprozess

Die Essenz destillieren

Am Anfang standen nur ein Name & eine grobe Richtung fest. Ich definierte die Story von Soulbrew als Marke für junge Erwachsene & Kaffeespezialisten, die das Besondere suchen. Der Kernwert: „Kaffee mit Charakter“.

Das Gesicht der Marke

Hier entstand das Herzstück. Um den „Indie“-Vibe zu treffen, habe ich auf Standard-Fonts verzichtet & den Schriftzug „Soulbrew“ händisch gezeichnet. Das Ergebnis ist unperfekt im besten Sinne – menschlich, nahbar & einzigartig.

Atmosphäre schaffen

Die Farbpalette greift die warmen Töne der Röstung auf (Espresso-Braun, Crema, Anthrazit). Kombiniert mit einer freundlichen, natürlichen Bildsprache & grafischen Elementen wie dem Bohnenmuster entstand ein kohärentes Designsystem.

Die Marke erlebbar machen

Eine Marke muss in der Realität bestehen. Ich habe das Design auf diverse Touchpoints übertragen: Von der Visitenkarte über die Kaffeeverpackung bis hin zum Instagram-Feed. So wird sichtbar, wie die Marke über alle Kanäle hinweg konsistent ihre Geschichte erzählt.

Was ich mitnehme

Bei Soulbrew habe ich gelernt, wie mächtig ein gut durchdachtes Logo-Symbol sein kann. Es hält das gesamte visuelle System zusammen.
Außerdem wurde mir klar: Ein Logo allein macht noch keine Marke. Erst das Zusammenspiel aus Farben, Typografie & vor allem den Anwendungsbeispielen erweckt die Identität zum Leben und macht die Werte „Authentizität“ & „Wärme“ spürbar.

  • Differenzierung im Markt
  • Konsistenz vs. Flexibilität
  • Identität zum Leben erwecken
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Tattoo Circle Passau

Projektkontext

Digitale Neu­gestaltung

Bei diesem Projekt durfte ich die Website des „Tattoo Circle Passau“ als Speculative Redesign völlig neu interpretieren. Das Spannende dabei: Ich konnte ohne technische Altlasten arbeiten & mich voll darauf konzentrieren, wie man die Marke heute digital am besten inszeniert. Mein Ziel war es, einen digitalen Raum zu schaffen, der die handwerkliche Qualität & die Atmosphäre des Studios eins zu eins auf den Bildschirm bringt.

Webdesign UX & UI Responsive Design Content Audit User Research
Umfang Analyse, Wireframing, User Flow, UI Design & Prototyping
Zeitraum Sommersemester 2025
Ziel Moderne, ästhetische & funktionale Online-Präsenz

Warum ein Redesign?

Tattoo Circle Passau leistet großartige Arbeit auf der Haut. Meine Motivation für das Redesign war es, genau diese Qualität auch digital noch stärker spürbar zu machen. Die bestehende Website funktionierte, lieferte aber spannende Ansatzpunkte für eine Weiterentwicklung, um sie an moderne Nutzungsgewohnheiten anzupassen:

  1. Visuelle Identität: Der Look sollte noch stärker die künstlerische Finesse & Professionalität des Studios unterstreichen.
  2. Informationsstruktur: Inhalte sollten für den Nutzer noch schneller & intuitiver auffindbar sein.
  3. Mobile Experience: Da die meisten User heute über das Smartphone kommen, lag hier das größte Potenzial, die Bedienung noch flüssiger zu gestalten.

Die Mission war also: Das Gute bewahren, aber Look & Feel auf das nächste Level heben.

Von der Inspiration zum Termin

Ich habe die Struktur analysiert & neu sortiert. Die Idee dahinter: Weniger Suchen, mehr Finden.

Über Filter lässt sich in der Galerie genau der Stil finden, den man sucht. Jeder Tättoowierer bekommt eine eigene Bühne in Form einer Profilseite. Egal ob Tattoo-Neuling oder alter Hase – die Nutzerführung holt jeden dort ab, wo er steht.

  • Smarte Galerie
  • Artists im Rampenlicht
  • Erleichterte Informationsfindung

Die drei Säulen des Konzepts

01
Bühne frei für die Artists

Ich habe den Fokus stärker auf die Künstler & ihre Portfolios gelegt. Durch eigene Profilseiten spricht die Qualität der Arbeiten für sich & erleichtert die Entscheidung für den passenden Artist.

02
Design, das atmet

Minimalismus statt Ablenkung. Eine klare Typografie & bewusster Einsatz von Weißraum sorgen für einen hochwertigen Rahmen, der nicht vom Wesentlichen ablenkt: Den Tattoos.

03
Mobile-First als Standard

Wenn der Großteil der Community das Handy nutzt, muss sich die Website dem anpassen. Das Design ist daher keine verkleinerte Desktop-Version, sondern primär für Touchscreens & die Nutzung unterwegs konzipiert.

Invisible Design

Das visuelle Konzept folgt dem Prinzip des „Invisible Design„. Die Website nimmt sich bewusst zurück. Sie versteht sich als edler Rahmen, nicht als das Bild selbst. Das schlichte Farbschema mit feinen Gold-Akzenten schafft eine Atmosphäre wie in einer modernen Galerie – wertig, aufgeräumt & professionell.

So bin ich vorgegangen

Designprozess

Verstehen & Eintauchen

Zuerst habe ich mir die bestehende Website genau angesehen: Was ist da? Was fehlt? Um wirklich nutzerzentriert zu arbeiten, habe ich zwei Personas entwickelt: „Lena“ (24, sucht Inspiration für ihr erstes Tattoo) & „Thomas“ (48, Sammler, schätzt Qualität & Fakten). So konnte ich sicherstellen, dass ich sowohl emotionale als auch rationale Bedürfnisse im Blick habe.

Konzept & Struktur

Mit Lena & Thomas im Hinterkopf habe ich die Seitenstruktur neu geordnet. Welchen Weg nehmen sie über die Seite? Mit ersten Skizzen & Wireframes habe ich die wichtigsten Pfade definiert – vom ersten „Stöbern“ bis zur Terminanfrage – und das konsequent zuerst für das Smartphone.

Look & Feel

Hier kam der Charakter ins Spiel. Ein reduzierter Style Guide sorgte für visuelle Ruhe. Das finale Design habe ich in Figma als interaktiven Prototypen umgesetzt, um sicherzugehen, dass sich das Durchklicken nicht nur gut aussieht, sondern sich auch gut anfühlt.

Was ich mitnehme

Am meisten gelernt habe ich bei diesem Projekt über den Wert von User Research. Ohne meine Personas Lena & Thomas wäre das Design vielleicht visuell ansprechend geworden, aber hätte womöglich am Nutzer vorbeigeführt.
Außerdem hat sich mein Verständnis für „Invisible Design“ vertieft: Eine gute Website für visuelle Kunst bemerkt man kaum. Wenn der Nutzer nicht über die Bedienung nachdenkt, sondern direkt vom Tattoo begeistert ist, habe ich meinen Job erledigt.

  • Umfangreiche Inhalte strukturieren
  • Mobile Usability Challenge
  • Design von Kunst leben lassen

Fokus im Design

Projektkontext

Im Wandel des Designs

Im Rahmen eines Magazins galt es, das Thema „Veränderung“ im Designkontext zu beleuchten. Meine Leidenschaft für Psychologie führte mich zu einer kritischen Fragestellung: Wie verändert sich unsere Aufmerksamkeitsspanne im digitalen Zeitalter & welche Verantwortung tragen wir Gestalter dabei? Inspiriert durch Johann Haris Bestseller „Stolen Focus“ entstand ein Artikel, der die Schnittstelle zwischen Hirnforschung, Ethik & visueller Kommunikation untersucht.

Neurodesign Editorial Design Print
Thema Veränderung im Design & Neurodesign
Zeitraum Wintersemester 2024
Umfang Redaktion, Textentwicklung, Layout & Design

Design für das Gehirn

Das Konzept dieses Projekts arbeitet auf einer Meta-Ebene: Es ist ein Artikel über Aufmerksamkeit, der gleichzeitig so gestaltet ist, dass er die Aufmerksamkeit hält.
Inspiriert von psychologischen Erkenntnissen habe ich mich der ethischen Verantwortung von Design gewidmet. Mein Ziel war es, komplexe neurowissenschaftliche Inhalte nicht nur verständlich, sondern visuell fesselnd aufzubereiten. Das Layout selbst wendet die beschriebenen Prinzipien an: Es führt das Auge bewusst, reduziert kognitive Last & nutzt Weißraum als aktives Gestaltungselement gegen die Reizüberflutung.

Reizüberflutung vs. Fokus

Die visuelle Inspiration entsprang dem Kontrast unseres Alltags: Die digitale Welt ist laut, bunt & chaotisch. Gutes Design muss hier als Filter wirken.
Ich habe mich an wissenschaftlichen Journalen orientiert, diese aber mit moderner Magazin-Ästhetik gebrochen. Die Gestaltung spielt mit dem Thema „Täuschung“ & „Fokus“, indem sie visuelle Hierarchien nutzt, um den Leser fast schon unbewusst durch den Text zu lenken – genau wie es im Artikel beschrieben wird.

Recherche, Redaktion & Raster

Designprozess

Deep Dive & Recherche

Die Basis bildete eine intensive Auseinandersetzung mit Neurodesign. Ich analysierte Themen wie den „Proximity-Effekt“, „Dopamin-Loops“ & „Dark Patterns“. Besonders die Erkenntnis, dass unsere Aufmerksamkeitsspanne in den letzten 15 Jahren um 30% gesunken ist, wurde zum zentralen Aufhänger.

Redaktionelle Struktur

Um die komplexen Inhalte lesbar zu machen, habe ich den Text in verdauliche Häppchen geteilt: Von der Problemstellung über wissenschaftliche Hintergründe bis hin zu konkreten Design-Strategien & ethischen Fragen.

Layout & Visualisierung

Die größte Herausforderung war die Visualisierung abstrakter Begriffe wie „Dopamin“ oder „Aufmerksamkeit“. Ich entwickelte ein flexibles Raster, das den Textblöcken Raum zum Atmen gibt. Eigens erstellte Infografiken (z. B. zur visuellen Hierarchie bei Google oder Spotify) dienen als Ankerpunkte, um das Scannen der Seite zu erleichtern.

Design ist Verantwortung

Dieses Projekt hat meinen Blick auf meinen eigenen Beruf verändert. Wir Gestalter machen Dinge nicht nur „hübsch“ – wir steuern, wie Menschen Informationen verarbeiten & Entscheidungen treffen.
Die Auseinandersetzung mit Dark Patterns vs. Ethical Design hat mir gezeigt: Gutes Design respektiert die Zeit & die mentale Kapazität des Nutzers. Neurodesign ist kein Werkzeug zur Manipulation, sondern zur besseren Kommunikation.

  • Komplexität vereinfachen
  • Starke visuelle Einstiege
  • Visuelle Hierarchie nutzen
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